Gernsheimer Hochseekameradschaft e.V.

Rund um die Segelyacht Moby Dick III.

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Stammtisch am 07. Juni 2024 findet doch statt!

06.06.2024 15:51 Uhr · Michael Reinke

Stammtisch am 07. Juni 2024 fällt aus!

Der Stammtisch am kommenden Freitag muss aufgrund der aktuellen Hochwasserlage leider ausfallen.

05.06.2024 19:00 Uhr · Thomas Wetterer

Ready, set, go! Der Start in die Saison 2024 erfolgte am 23. April

Törnbericht von Uwe Jäger

In einer spannenden Kombination aus ambitionierten Pflege- und Reparaturarbeiten und einem kurzen, intensiven Skipper-Training, erlebte die Moby Dick III in der vergangenen Woche das Pre-Opening zur neuen Saison.

Eine zunächst dreiköpfige Schrauber-Crew (Axel, Dieter, Uwe) flog am Samstag, dem 20. April in das Winterlager der Moby Dick im beschaulichen Carlingford/ Irland. Neben einer umfangreichen Arbeitsliste hatten sie auch eine bunte Mischung an ‚Ersatzteilen‘ im Gepäck. Vom deutschen Kaffeefilter der Größe 4 über Staubsaugerbeutel bis hin zur Wasserpumpe für den Schiffsdiesel. Kaum angekommen machten sie sich ans Werk, die Arbeiten bis Montagabend noch vor dem Skippertraining abzuschließen.

Doch nach sorgfältiger Begutachtung entschloss man sich zu ein paar zusätzlichen Pflegearbeiten. Ganz im Geiste ihres Erbauers Ernst Scholtz: ‚Bitte kümmert euch um die Moby Dick‘. Auch mithilfe der nachreisenden Skipper-Trainees Mette, Tim und Olaf wurden die Arbeiten der vorhergehenden Schrauber-Crews dann komplementiert und vollendet. Last but not least erfolgte das Wassern!

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Obwohl sich die intensive Arbeit doch bis Dienstagabend hinzog, waren nun alle hochmotiviert noch in der Nacht mit dem Skipper-Training zu beginnen.

Gegen Mitternacht am 23. April ging es los. 50 Seemeilen durch die irische See in Richtung Peel/Isle of Man. Ein atemberaubendes Erlebnis bei Vollmond unter anfangs vollen Segeln. Wichtige Erkenntnis: Schlaf bei 35 Grad Krängung ist eine spannende Herausforderung!

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Ein toller Sonnenaufgang und das pittoreske Peel mit seiner imposanten Burg vollendeten den ersten Schlag.

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Weiter ging es am nächsten Tag um die Mittagszeit Richtung Süden nach Holyhead/Wales. 55 Seemeilen bei wechselnden Bedingungen führten dazu, dass man erst spät gen Mitternacht im, von einem Sturm schwer beschädigten, Fähr- und Jachthafen ankam. Anlegen an der Mooring, in einem Trümmerfeld, bei Nacht, eine weitere Herausforderung.

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Von den Strapazen der zweiten Segelnacht erholten wir uns in Windeseile am nächsten Tag.

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Nur, um gleich wieder der neu gewonnenen Leidenschaft des Nachtsegelns zu frönen. Erneut um Mitternacht ging es von Holyhead Richtung Westen. Ziel war das 60 Seemeilen entfernte Malahide, nördlich von Dublin. Diesmal die ganze Nacht unter vollen Segeln bei bis zu 20 Knoten Wind und annähernd konstanter Fahrt von 6-7 Knoten.

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Starke Strömung und böiger Wind forderten die angehenden Skipper ein letztes mal, bei Anker- und Hafenmanöver am Ziel. Bevor dann die Moby Dick für die Übernahme durch die erste Törn-Crew der Saison festgemacht wurde.

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger) Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Fazit: Alles in allem ein umfangreiches Übungsprogramm der Seemannschaft in einem stets regen Erfahrungsaustausch. Eine tolle, intensive Zeit mit einer ambitionierten Crew.

Moby Dick III Skippertraining (Quelle: U.Jäger)

Ein besonderer Dank geht an den Skipper-Trainer Axel und seinen ‚Co‘ Dieter. Sie brachten die Trainees und ihren Leichtmatrosen (Uwe) zu Höchstleistungen, stets geduldig und ruhig.

Einer tollen Saison 2024 steht nun nichts mehr im Wege …

06.05.2024 17:46 Uhr · Michael Reinke

Wenn Ihnen das Wetter nicht passt, dann warten sie fünf Minuten.

Frühjahrseinsatz auf der MobyDick III

„Die Scheiben sind trübe, das kriege ich wieder hin“ meinte Markus in Schottland auf dem Weg zu den Äußeren Hebriden. Am liebsten hätte er gleich losgelegt, nachdem er mit seiner Zahnpasta und einem weichen Lappen zeigte, was möglich ist. Von Hand wäre es zu mühsam geworden, das notwendige Werkzeug war nicht an Bord und außerdem war die Crew um Skipper Gustav zum Segeln da und nicht zum Arbeiten.

Im Folgenden entwickelte sich die Idee eines gemeinsamen Arbeitseinsatzes im Frühjahr 2024 in Carlingford: Sigi, Markus, Rudolfo und Gustav reisten Ende März mit umfangreichem Gepäck, warmer Kleidung und guter Laune zum Arbeitseinsatz. Über zwanzig Aufgaben waren definiert und gemeinsam mit dem Vorstand und den Eignern in mehreren Telefonkonferenzen festgelegt.

Der Arbeitsrhythmus war dann tatsächlich geprägt vom Wetter: Mehr als die Hälfte der Zeit war der Wettergott den Arbeitenden hold, lediglich häufige, kurze Schauer unterbrachen die Streicharbeiten am Deckshaus, an der Plicht, an den Teakholz-Rosten, am Rumpf, am Kiel am Ruder. Die Streicharbeiten im Inneren erledigte Chefmaler Rudolfo, wenn der Rest der Mannschaft schon beim Feierabend-Bier in einem der sehr gemütlichen Pubs saß. Die Regentage wurden genutzt, um den neuen Teppichboden zu verlegen (Markus, Gustav), „das Seeventil“, den Schalter an der E-Toilette, das Lager am Steuerrad zu erneuern bzw. wieder einzubauen (Sigi). Etwas mühsamer war es für Rudolfo, das kleine, angebrochene Schutzdächlein über dem Lautsprecher in der Plicht zu reparieren. Einige Male musste der Fön erhalten, um das Holz nach Regengüssen wieder zu trocknen: 2K-Kleber, Grundierung, Anstrich waren notwendig. Kaum gestört hat der leichte Regen beim Schrubben des Decks. Über den Winter hatte sich viel Grünes festgesetzt, das mühsam vom Deck, aus den Ecken, aus den Abläufen der Fußleisten rausgebürstet werden musste.

Moby Dick III im Winterlager Carlingprd Moby Dick III im Winterlager Carlingford. (Quelle: Gustav Ehrler)

Fazit: Nun glänzt die Moby wieder, bereit für den ersten Törn. Und tatsächlich ändert sich das Wetter in Irland immer wieder rasend schnell – fünf Minuten nach kräftigem Regen scheint schon wieder die Sonne – außer am letzten Tag, da hat es durchgehend geschüttet, aber da waren alle Arbeiten zum Glück schon beendet.

Moby Dick III im Winterlager Carlingprd Moby Dick III im Winterlager Carlingford. (Quelle: Gustav Ehrler)

07.04.2024 18:45 Uhr · Michael Reinke

Jahreshauptversammlung 2024

auch in diesem Frühjahr steht wieder der Termin für unsere ordentliche Jahreshauptversammlung an, zu der wir recht herzlich einladen. Wir treffen uns am Freitag, dem 08. März 2024, um 19:00 Uhr im Hotel Rheingold am Gernsheimer Hafen

05.02.2024 08:38 Uhr · Michael Reinke
news.txt · Zuletzt geändert: 15.05.2024 10:13 Uhr von 127.0.0.1

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