Gernsheimer Hochseekameradschaft e.V.

Rund um die Segelyacht Moby Dick III.

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Törnbericht Dunstaffnage (Schottland) - Belfast - Dublin 13.07. - 27.07.2024

Tide is king!!

Endlich ist es soweit. Endlich wieder an Deck der Moby Dick III. An Deck dieser wunderbaren, wilden, gemütlichen und seetüchtigen Alten Dame. Auf uns wartet bereits Volker Förmer, unser Skipper. Aufgrund einer Regatta in Oban ist unser Ausgangshafen das nur wenige Kilometer entfernte und sehr romantische Dunstaffnage. Markus, unser Co-Skipper, sowie Bärbel und Uwe Felsmann und ich freuen uns auf tolle zwei Wochen auf unserem Törn von Schottland nach Irland.


Moby Dick III: Dunstaffnage Dunstaffnage. (Quelle: Ute Stadler)

Am nächsten Morgen geht es los zu einer einsamen Ankerbucht. Mit wenig Wind und unter zuhilfenahme des Motors durchfahren wir den Cuan Sound, eine der strömungsstärksten Engstellen dieses Gebietes. Bis zu 6 kn Strom kann es hier haben, doch gut geplant und bei slack manövriert uns Bärbel mit sicherer Hand am Ruder zum Ankerplatz. Wichtigster Mann - Uwe, the anchorman. Und schon kann der erste Anleger genossen werden.


Moby Dick III: Anfahrt zum Ankerplatz Anfahrt zum Ankerplatz. (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Ankerplatz mit Aussicht Ankerplatz mit Aussicht. (Quelle: Ute Stadler)

Um einige Seemeilen zu sparen, entscheidet sich unser Skipper für die Abkürzung durch den Crinan Canal - bekannt auch als Schottlands schönste Abkürzung. Crinan Canal - noch nie gehört, aber das ändert sich rasch. Was für ein unglaubliches Bauwerk, 14 km mit 15 Schleusen und das alles erbaut in den Jahren 1794 - 1801. Eng, kurvig, verträumt, anspruchsvoll, hier also sollen wir durch. Mit unserer knapp 19m langen Moby Dick schon eine Herausforderung. Also Leinen los, Ankerplatz adieu, und auf zum Eingang des Kanals zum Loch Crinan. Durch die erste Schleuse zu unserem Liegeplatz, von dem es am folgenden Morgen durch den gesamten Kanal gehen soll.


Moby Dick III: Anfahrt zur ersten Schleuse Anfahrt zur ersten Schleuse. (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: In der Schleuse, ganz schön eng hier In der Schleuse, ganz schön eng hier. (Quelle: Ute Stadler)

Moby Dick III: In der Schleuse, ganz schön eng hier In der Schleuse, ganz schön eng hier. (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Danach erstmal ein Anleger Danach erstmal ein Anleger. (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Crinan Canal - hier geht’s morgen durch Crinan Canal - hier geht’s morgen durch . (Quelle: Ute Stadler)

Noch nie habe ich in einer Schleuse mit 2 anderen Booten gelegen, wo es so eng war. Ein Schauspiel für alle - auf den Booten und an Land. Zwei Schleusenwärterinnen geben uns die richtigen Anweisungen, kein Millimeter hat mehr Platz zwischen uns, sogar die Flagge muss abgenommen werden, damit das Schleusentor zugeht, aber es klappt. Nach der Schleuse festgemacht und noch unser leckerstes Abendessen im Lokal an der Schleuse zu uns genommen. Fantastischer Sonnenuntergang inklusive.


Moby Dick III: Sonnenuntergang Sonnenuntergang . (Quelle: Ute Stadler)

Ablegen um kurz vor 09.00 Uhr und auf geht’s durch den Kanal. 6 Stunden Einschleusen, Ausschleusen, Muskelkraft, Fender raus, Fender rein, Leinen hoch, Leinen runter, und dazwischen einfach nur genießen. Schönste Abkürzung Schottlands - ja, ja und nochmals ja!!!


Moby Dick III: Im Kanal Im Kanal. (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Im Kanal Im Kanal. (Quelle: Ute Stadler)

Moby Dick III: Im Kanal Im Kanal. (Quelle: Ute Stadler)

Moby Dick III: Im Kanal Im Kanal. (Quelle: Ute Stadler)

Nach der letzten Schleuse in Ardirshaig um 15.10 Uhr ist unser Ziel Campeltown. Groß und Genua werden gesetzt und ein schöner Segelnachmittag bringt uns an unseren Ankerplatz für die Nacht, kurz vor dem Hafenbecken. Dieses kann wegen der Tide erst wieder morgens angefahren werden. Um 22.35 Uhr fällt der Anker.

Morgens verholen wir uns in den Hafen. Hier bleiben wir die nächsten drei Tage. Der Wind spielt nicht mit. Pubbesuche, Spaziergänge, Basteleien - langweilig wird es trotzdem nicht. Und nicht zu vergessen einige Robben, die regelmäßig zu den Fischerbooten kommen, sobald diese Ihre Boote säubern. Aus dem Kojenfenster kurz nach dem Aufwachen Robben beobachten - das hat schon was.


Moby Dick III: Irische Robbe Irische Robbe. (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Spaziergang in Campeltown Spaziergang in Campeltown. (Quelle: Ute Stadler)

Am Samstag um 03.55 Uhr wird abgelegt. Der Plan für die Wachwechsel wurde am Vorabend festgelegt, nun weiß jeder, wann er die warme Koje verlassen muss. Teils unter Segel, teils unter Motor erreichen wir in dickem Nebel um 13.45 Uhr Bangor. Ein schöner Hafen, der in der Nähe von Belfast liegt. Hier kommt unser neues Crewmitglied Elke an Bord. Am Sonntag erkunden wir Belfast mit dem berühmten Titanic Museum. Beeindruckend, aber auch mit einem mulmigen Gefühl geht es durch die Ausstellung. Welch schreckliches Unglück! Das müssen wir erstmal verdauen und so geht es in Belfast downtown sogleich ins nächste Pub. Live-Musik, nette irische Bekanntschaften und ein gutes Guiness, was will man mehr.


Moby Dick III: Belfast Belfast . (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Pubbesuch Pubbesuch (Quelle: Ute Stadler)

Am Montag geht es weiter. Viel Wind ist nicht, aber es reicht, um zumindest teilweise unter Segel unseren nächsten Hafen Ardglass am frühen Nachmittag zu erreichen. Ein einziger Steg, an dem unsere Moby Platz hat, und der ist frei. Welch Glück! Ardglass bekommt eindeutig einen Platz in unseren Herzen. Ein kleiner, schon seit dem Mittelalter genutzter Naturhafen, grüne Hügel ringsumher, eine alte Burg, heute Clubhouse für einen Golfclub und ein sehr freundlicher Hafenmeister. Spannend wird der Wasserstand - am nächsten Morgen haben wir 1,5 m auf unserem Tiefenanzeiger. Doch Volker bleibt “Tiefen”entspannt. Tide is king, aber mit unserem Skipper kein Problem.


Moby Dick III: Ardglass - gut geschützt Ardglass - gut geschützt(Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Clubhouse des Golfclubs mit Ruine Clubhouse des Golfclubs mit Ruine(Quelle: Ute Stadler)

Dann um 10.45 Uhr, am Dienstag, abgelegt. Und wie! Ein blitzsauberes Eindampfen in die Achterleine und die Moby dreht ihren Bug genau 90 Grad in Fahrtrichtung, so geht das! Nächstes Ziel: Carlingford. Ein Hafen, etwas innerhalb eines Fjordes, der Nordirland von Irland trennt. Unter Vollzeug mit Groß, Besan und Genua geht es gemütlich zum Eingang des Fjordes. Jetzt heißt es wieder Tiefen beachten und Fähren passieren lassen, im engen Fahrwasser Kanal nicht ohne! Wieder müssen wir vor Anker auf die richtige Höhe zum Passieren der Hafeneinfahrt warten. Um 22.10 Uhr legen wir dann in Carlingford an.

Am nächsten Morgen der Entschluss, wir bleiben. Der Wind spielt nicht mit. Der Hafen ist - naja - sagen wir mal seltsam. Um an Land zu kommen, muss man eine Leiter hochklettern, die auf ein altes, verrostetes Schiff führt, das man dann überqueren muss. Bei Niedrigwasser hängt diese Leiter in der Luft und kann nur mit einigen sportlichen Fähigkeiten überwunden werden. Auch hier haben wir den Tiefenmesser stets im Blick. Ein bisschen Schlamm Berührung haben wir wohl.

Carlingford selbst ist ca. 800 Meter entfernt, ein nettes mittelalterliches Städtchen und auch hier schmeckt das Guiness (allerdings nicht jedem 🙂).


Moby Dick III: Seelenverkäufer Seelenverkäufer (Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III:  no words needed no words needed (Quelle: Ute Stadler)

Nicht ganz so traurig verlassen wir durch die enge Ausfahrt morgens bei passender Tide um 4.45 Uhr den Hafen. Auf geht's nach Dublin in einen nahegelegenen Hafen namens Malahide. Wieder können wir segeln bei moderaten Winden, wie schön, es wird das letzte Mal in diesem Urlaub sein. Nach einem kurzen Anker Stop vor der Hafeneinfahrt, um auf tieferes Wasser zu warten, legen wir am Nachmittag in Malahide an. Eine nette Marina mit tollem Ausblick auf das gegenüberliegende Naturschutzgebiet und zwei Wracks, die bei niedrigem Wasserstand langsam, wie von Geisterhand auftauchen…und ein idealer Platz für den Crewwechsel. Der letzte Tag wird für manche mit einem Besuch von Dublin genutzt. Andere machen sich bei herrlichem Wetter zum Strand auf den Weg.

Unvergesslich unser letzter Abend im Restaurant - Emotionen, Erinnerungen an Ernst und Sigi und an alle, die auf diesem wunderbaren Segelboot über die Meere gesegelt sind. Auch das muss sein !!!! Adieu and Bye-Bye Moby Dick, schee wars !!!!


Moby Dick III: Malahide Strandbild Malahide Strandbild(Quelle: Ute Stadler)


Moby Dick III: Schee war’s Schee war’s(Quelle: Ute Stadler)

04.09.2024 19:08 Uhr · Michael Reinke

Unterwegs in Schottland

… zwischen Oban und Tobermory

Moby Dick III kreuzt in Schottland Moby Dick III kreuzt in Schottland. (Quelle: Lars Croese, SY Jantien, Amsterdam)

08.07.2024 10:04 Uhr · Michael Reinke

Stammtisch am 07. Juni 2024 findet doch statt!

06.06.2024 14:51 Uhr · Michael Reinke

Stammtisch am 07. Juni 2024 fällt aus!

Der Stammtisch am kommenden Freitag muss aufgrund der aktuellen Hochwasserlage leider ausfallen.

05.06.2024 18:00 Uhr · Thomas Wetterer

Nur noch 3 Wochen…

…bis zu den sensationellen Multivisionsvorträgen zum Thema Moby Dick III auf dem GHK-Kameradschaftsabend 2023

In einer persönlichen Premiere zeigt uns unser Segelkamerad U. Jäger einen Bildvortrag über den diesjährigen Törn zu den äußeren Hebriden im westlichsten Schottland. Sensationelle Strände und Ankerbuchten, stürmische Überfahrten und das typische, schottische „Licht“ werden auf die große 16:9 Leinwand projiziert. Im korrespondierenden Live-Kommentar informiert U. Jäger über Details und Geheimnisse dieses Törns.

Es folgt eine weitere Premiere unseres Vortragsprofis T. Wetterer:

Die Geschichten der Segelyacht Moby-Dick III wurden schon alle erzählt. Ihr Bau, der Stapellauf und die zahlreichen außergewöhnlichen Routen, auf denen Sie unterwegs war, um die Welt zu entdecken.

Aber waren das wirklich schon alle Geschichten? Was wenn es da noch eine Story gäbe? Nicht direkt über die Moby-Dick, aber natürlich mit Ihr. Sozusagen ein hundertprozentiger Spin Off, nicht weniger spannend und Interessant.

Die Story in der Story mit dem Ziel die Welt zu entdecken: „Discover The World“

Und was gibt es noch? Leckeres Essen, u.a. auch erneut das Matjes-Buffet, viele Gäste, kurzweilige Unterhaltung und einen Ausblick auf die Segelsaison 2024. Anmeldung für Mitglieder und Nicht-Mitglieder (siehe Downloadlink am Ende des Beitrages) nicht vergessen, es sind noch Plätze frei.

Download: Kameradschaftsabend 2023 Einladung

15.05.2024 09:13 Uhr

Moby Dick III im Winterlager

Diesen Winter verbringt die Moby Dick III in bekannten Gewässern. Bereits in der Saison 2019/2020 wurde die Yacht im polnischen Winterlager mit dem neuen grauen Anstrich versehen. Auch dieses Jahr werden auf der Werft nahe Danzig umfangreiche Arbeiten ausgeführt. Wir werden an dieser Stelle in einer losen Serie davon berichten.

Moby Dick III wird ins Trockene gehoben

15.05.2024 09:13 Uhr

Rückblick: 1. GHK Multivisionsfestival

Die Gernsheimer Hochseekameradschaft blickt auf eine erfolgreiche Premiere des GHK Multivisionsfestivals am vergangenen Samstag zurück. Fast 150 Besucher waren sichtlich beeindruckt von der Livereportage „Moby Dick III - Eine Gernsheimer Yacht“. Von der Idee über die Realisierung bis zu einigen Highlight-Törns wurden Bild und Filmmaterial äußerst kurzweilig dargeboten. Auch für langjährige Kenner der Moby Dick III waren einige ungekannte Premierenbilder dabei.

Kleine Schlange am Stadthalleneingang

Blick auf den bestuhlten Festivalsaal in der Gernsheimer Stadthalle

Livereportage "Eine Gernsheimer Yacht"

In der Pause wurden die Besucher an der Festivalbar und –Küche mit maritimen Köstlichkeiten versorgt. An den Sponsorenständen und am vereinseigenen Informationsstand gab es ein reichhaltiges Angebot für Interessierte.

Foyer mit Festivalbar und Informationsständen der Sponsoren und des Vereins

Maritime Leckerbissen...

Der abschließende Filmbeitrag „The Weekend Sailor“ war dann ein nautischer Leckerbissen für alle anwesenden Segler.
Die Organisatoren bedanken sich bei allen Sponsoren und Helfern des 1. GHK Multivisionsfestivals!

15.05.2024 09:13 Uhr

Nur noch wenige Tickets verfügbar!

Für das 1. GHK Multivisionsfestival am kommenden Samstag stehen aktuell noch etwas über 30 Tickets im Vorverkauf zur Verfügung. Wer also am kommenden Samstag bei dieser Premierenveranstaltung dabei sein will, sollte die Chance auf ein eigenes Ticket rechtzeitig nutzen.


Zum Online-Ticketvorverkauf...

Liste der Vorverkaufsstellen...


Wir weisen darauf hin, dass beim Betreten Stadthalle eine medizinische Maske zu tragen ist. Ebenso bitten wir um Beachtung der geltenden Abstands-und Hygienevorschriften, insbesondere der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Allgemeinverfügung des Kreises Groß-Gerau. Einlass an diesem Tag erhalten alle Ticketbesitzer, die geimpft oder genesen sind bzw. einen tagesaktuellen Corona-Negativtest vorweisen können. Die Kontaktdaten werden vor Betreten der Stadthalle schriftlich erhoben (Papier oder LUCA). Die Bestimmungen des Datenschutzes werden eingehalten.

15.05.2024 09:13 Uhr

Das Eis hält...

Teaser - 1. GHK Multivisionsfestival

15.05.2024 09:13 Uhr

Einladung zum GHK Kameradschaftsabend 2019

Und hiermit nochmal offiziell… …hiermit möchten wir zu unserem jährlichen Kameradschaftsabend einladen, der am Samstag, dem 30. November 2019 um 19:00 Uhr im Hotel Rheingold in 64579 Gernsheim, Schifferstraße 2 (ehem. Rheinstraße 39, in der Nähe der Fähre), stattfinden wird.

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein abwechslungsreiches Programm geben. Die Beiträge werden alle auf einer Großbildleinwand (3,10m x 1,80m) in HD Qualität gezeigt. Meldet Eure Teilnahme bitte schriftlich oder per Email info@gernsheimer-hochseekameradschaft.de an. Da wir bei genügend Teilnehmern wieder ein Matjes Buffet vorbereiten lassen, gebt bitte gleich mit an, ob Ihr Matjes essen wollt.

Die Einladung gilt unverändert auch für Nichtmitglieder!

15.05.2024 09:13 Uhr

Moby Dick III schwimmt wieder

Das Winterlager geht, langsam aber sicher, seinem Ende zu. Die Werftarbeiten sind erledigt. Masten und Rigg stehen wieder am gewohnten Platz. Auch die Segel sind einsatzbereit und gut verpackt.

Kompass strahlt in neuer Beleuchtung:

Kompass strahlt in neuer Beleuchtung

Nach Verholung an aktuellen Liegeplatz:

Nach Verholung an aktuellen Liegeplatz

15.05.2024 09:13 Uhr

Planung Transatlantikreise 2016/2017

Auch wenn die Saison 2015 gerade erst begonnen hat, heisst es jetzt bereits die Planung für 2016/2017 in Angriff zu nehmen.

Hier gibts bereits erste Ideen einer Transatlantikreise. Näher Infos in den Törnplänen für 2016 und 2017

15.05.2024 09:13 Uhr

Wenn Ihnen das Wetter nicht passt, dann warten sie fünf Minuten.

Frühjahrseinsatz auf der MobyDick III

„Die Scheiben sind trübe, das kriege ich wieder hin“ meinte Markus in Schottland auf dem Weg zu den Äußeren Hebriden. Am liebsten hätte er gleich losgelegt, nachdem er mit seiner Zahnpasta und einem weichen Lappen zeigte, was möglich ist. Von Hand wäre es zu mühsam geworden, das notwendige Werkzeug war nicht an Bord und außerdem war die Crew um Skipper Gustav zum Segeln da und nicht zum Arbeiten.

Im Folgenden entwickelte sich die Idee eines gemeinsamen Arbeitseinsatzes im Frühjahr 2024 in Carlingford: Sigi, Markus, Rudolfo und Gustav reisten Ende März mit umfangreichem Gepäck, warmer Kleidung und guter Laune zum Arbeitseinsatz. Über zwanzig Aufgaben waren definiert und gemeinsam mit dem Vorstand und den Eignern in mehreren Telefonkonferenzen festgelegt.

Der Arbeitsrhythmus war dann tatsächlich geprägt vom Wetter: Mehr als die Hälfte der Zeit war der Wettergott den Arbeitenden hold, lediglich häufige, kurze Schauer unterbrachen die Streicharbeiten am Deckshaus, an der Plicht, an den Teakholz-Rosten, am Rumpf, am Kiel am Ruder. Die Streicharbeiten im Inneren erledigte Chefmaler Rudolfo, wenn der Rest der Mannschaft schon beim Feierabend-Bier in einem der sehr gemütlichen Pubs saß. Die Regentage wurden genutzt, um den neuen Teppichboden zu verlegen (Markus, Gustav), „das Seeventil“, den Schalter an der E-Toilette, das Lager am Steuerrad zu erneuern bzw. wieder einzubauen (Sigi). Etwas mühsamer war es für Rudolfo, das kleine, angebrochene Schutzdächlein über dem Lautsprecher in der Plicht zu reparieren. Einige Male musste der Fön erhalten, um das Holz nach Regengüssen wieder zu trocknen: 2K-Kleber, Grundierung, Anstrich waren notwendig. Kaum gestört hat der leichte Regen beim Schrubben des Decks. Über den Winter hatte sich viel Grünes festgesetzt, das mühsam vom Deck, aus den Ecken, aus den Abläufen der Fußleisten rausgebürstet werden musste.

Moby Dick III im Winterlager Carlingprd Moby Dick III im Winterlager Carlingford. (Quelle: Gustav Ehrler)

Fazit: Nun glänzt die Moby wieder, bereit für den ersten Törn. Und tatsächlich ändert sich das Wetter in Irland immer wieder rasend schnell – fünf Minuten nach kräftigem Regen scheint schon wieder die Sonne – außer am letzten Tag, da hat es durchgehend geschüttet, aber da waren alle Arbeiten zum Glück schon beendet.

Moby Dick III im Winterlager Carlingprd Moby Dick III im Winterlager Carlingford. (Quelle: Gustav Ehrler)

15.05.2024 09:13 Uhr

Offene Luke am Rhein Anleger

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Die Moby Dick III wird sich entgegen unseren bisherigen Ankündigungen für die Tage der offenen Luke nicht im Gernsheimer Hafen befinden, sondern am Rhein Anleger direkt vor dem Hotel Rheingold.

Daher die Information an alle Besucher: Sie finden uns an den beiden Tagen direkt am Rhein und nicht an unserem Liegeplatz im Gernsheimer Hafen.

Wir haben hier ein Angebot erhalten was wir nicht ausschlagen konnten. Von daher schon einmal vielen Dank an die Viking River Cruises, die diesen Anleger betreiben. Und auch an Hans Andres vom Hotel Rheingold, der uns am kommenden Wochenende etwas unterstützen will. Auch ein Schiffsführer mit dem entsprechenden Patent hat sich bereits angeboten, hier für die Fahrt vom Hafen zum Anleger zur Verfügung zu stehen.

Am Freitag gegen 11 Uhr will der Hessische Rundfunk ein Telefoninterview mit uns machen. Wir werden sehen hier rechtzeitig zu informieren auf welchem Sender man das hören kann.

Jetzt muss quasi nur noch das Wetter ein einsehen mit uns haben.

15.05.2024 09:13 Uhr

Bergfahrt knapp gerettet

An unserem Stammtisch im Oktober waren 21 Leute zu Gast. Unter anderem auch unser Schiffsführer für die geplante Bergfahrt.

Nachdem wir bis mitte letzter Woche nur eine feste Zusage für die Bergfahrt hatten, sah es so aus, als müßte dieses Vorhaben abgesagt werden. Seit dem Stammtisch haben wir zumindest zwei feste Zusagen, eine optionale Zusage, d.h. falls Not am Mann ist. Weiterhin zwei potentielle Mitfahrer, die aber erst noch gefragt werden müßen, d.h. beide wissen noch nichts von Ihrem Glück.

Nach diesem Stand wird die Bergfahrt so durchgeführt wie bislang geplant. Am kommenden Donnerstag, den 10. Oktober 2013 wird die erste Crew das Abriggen übernehmen und versuchen das Boot bis in den Hamburger City Hafen zu bringen.

15.05.2024 09:13 Uhr
start.txt · Zuletzt geändert: von Thomas Wetterer

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